29.09.2015

TIMEframe

TIMEframe ist ein Entdeckungsspiel von Random Seed Games

Story:
Der Spieler taucht in einem Gebäude auf, da inmitten einer Landschaft steht, die von Bergen und einer riesigen Mauer umrahmt wird. Es gibt keine Waffen, keine Personen, keine Tiere in dem Spiel, und den Spieler, die Gebäude und nach einiger Zeit einen Meteor, der nach einer gewissen Zeit auf den Planeten einschlägt. Danach beginnt man wieder in dem Anfangsgebäude, und kann sich weiter umsehen. Nachdem man alles gefunden hat, das sich auf der Karte versteckt, kann die Datenplattform genutzt werden, um eine Rakete zu starten, welche die Informationen zu dem Planeten rettet.


Das Spiel hat eine große Besonderheit, neben der Tatsache, das alles dynamisch auf Polygonen gerendert zu sein scheint. Der Spielablauf findet in Zeitlupe statt, wobei sich der Spieler normal durch die Welt bewegt. Aber die Wasserspritzer, fallende Blätter und eine zerbröckelnde Statue bewegen sich langsamer. Es ist, als würde man in den 10 Minuten zum Einschlag die letzte Minute des Planeten erleben. Dabei erfährt man die Geschichte des Meteors, der immer wieder vorbei flog, bis zu dem heutigen Tag, und die Religionen und alles andere, was sich darum drehte.

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25.08.2015

Homesick

Homesick ist ein Entdeckungs-Spiel von Lucky Pause.

Story:
Man wacht in einem heruntergekommenen Haus auf, und entdeckt alles, was sich darin befindet. Es scheint eine Wohnung zu sein, die seit langem nicht instand gesetzt wurde, in der ein paar Pflanzen auf dem Boden wachsen. Wenn diese gegossen wurden, wachsen sie, und man kann in die Traumwelt wechseln, in der schwarze Tropfen zur Decke fallen. Wenn man sich nicht bewegt, umhüllen diese den Spieler, und bringen ihn in den Wachzustand zurück. In der Nachtphase muss man Wege finden, weiter zu kommen. Im Traum gibt es auch Strom, den es tagsüber nicht gibt. Mit der Zeit, und dem Traumsequenzen, kann man durch das gesamte Stockwerk gehen, bis man den Fahrstuhl findet. Hat man diesen Aktiviert, und ist im Erdgeschoss angekommen, kommt man heraus, und kann wieder hinein. An einem Spiegel entdeckt man dann, was passiert ist.

Obwohl ich die Geschichte nicht ganz verstanden habe, bietet das Spiel einiges an Rätselspass. Man muss Dinge entdecken, um damit weiter zu kommen, Nachdenken, um an Wasser für die Pflanzen zu kommen, um durch die Traumwelt einen Weg im Wachzustand zu öffnen. Überall finden sich Notizen, die erst nicht lesbar sind, aber dann über Buchstabenklötze gelesen werden können. Dadurch lernt man die Hintergrundgeschichte über Briefe der ehemaligen Bewohner kennen. Habe ich schon erwähnt, das das Stockwerk großartig designed ist? Die Wohnungen sehen aus, als seien sie seit Jahrzehnten nicht in Schuss gehalten worden, und das von vorne bis hinten. Das Ende hat mich ein wenig überrascht, aber es war trotzdem Gut.

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The Talos Principle

Das Talos Prinzip ist ein Puzzle aus der Ego-Perspektive von Croteam und Devolver Digital.

Story:
Der Spieler taucht als Roboter in einer altertümlichen Welt auf, scheinbar in Griechenland oder Italien, und erkundet etwas die Gegend. Da spricht die Stimme Elohims zu ihm, und erklärt ihm die Welt. Nach kurzer Zeit wird man vor die ersten Rätsel gestellt, nach deren Lösung man ein Siegel erhält. Mithilfe dieser Siegel schaltet man neue Hilfsmittel frei, wie den Laserumlenker, die Kisten, und ein Tablett, die zusammen mit dem Jammer zur Lösung der Rätsel führen. Nachdem die ersten Rätsel gelöst wurden, gibt es ein kleines Puzzle, mit dem der Spieler in einen Raum kommt, in dem sieben weitere Türen sind, die zu anderen Bereichen der ersten Welt führen. Nachdem Sieben der Acht Räume gelöst wurden, führt der Weg in die Hauptwelt, die aus einem eisigem Ort besteht. Dort gibt es drei Gebäude, mit A, B und C markiert, in dem die Türen zu den Welten sind. Dazu gibt es noch einen riesigen Turm, auf den man nicht klettern darf, wenn man Elohim glauben schenkt. In jeder Gegend, in die man gelangt, gibt es Terminals, an denen der Spieler Texte aus der Menschenwelt lesen kann, und man kann auch mit einer KI sprechen. Die Texte sind philosophischer Natur, und erzählen die Geschichte vom Untergang der Menschheit. Die KI in den Terminals ist nicht weniger philosophisch, und säht Zweifel gegen Elohim im Spieler. Wenn man dann alle Rätsel in den Welten gelöst hat, öffnet sich eine Tür zu Elohim, in der der Spieler sich für die Unsterblichkeit entscheiden kann. Oder er erklimmt den Tür, in dem sich noch weitere Rätsel befinden, ebenso wie an der Spitze des Turms. Dort kann er sich dazu entscheiden, die virtuelle Welt, in der er gefangen ist, zu verlassen.


Das Spiel besteht aus vielen Rätsel-Puzzlen, die einiges an Ideenreichtum fordern. Das Ziel ist ein Siegel in Form eines Tetris-Steins, der am Ende des Rätsels steckt, und meist schwer zu erreichen ist. Zuerst müssen Energie-Barrieren ausgeschaltet werden, um ans Ziel zu kommen. Dann kommen Wächter, die in der Nähe des Spielers explodieren, wodurch das Level zurück gespult wird. Um in die andern Welten zu kommen, müssen genug Siegel erreicht werden, die alle wie die Steine in Tetris geformt sind. Diese Steine müssen auf einem Brett abgelegt werden, so das alle darauf liegen, und keine Lücke bleibt. Danach kommt man in die Hauptwelt, in der die Türen zu den anderen Gegenden sind. Dort können weitere Hilfsmittel ebenfalls durch die Tetris-Steine freigespielt werden, die auch gebraucht werden. Dann können Laserstrahlen zum Ziel umgelenkt werden, und Kisten bewegt werden, um an unerreichbare Ziele zu kommen. Später tauchen noch Ventilatoren auf, die sowohl den Spieler, als auch die Wächter und die Hilfmittel bewegen können. Wenn man dann alle Rätsel in den Welten gelöst hat, geht es hinauf in den Turm, wenn man will. Dort warten noch weitere Rätsel auf den Spieler, die recht kompliziert sind, aber lösbar. Nachdem das oberste Stockwerk mit dem Fahrstuhl erreicht ist, geht es hinauf auf die Spitze, auf der noch ein riesiges Rätsel wartet. Dort gibt es noch die anderen Roboter, die vorherigen Generationen, die helfen, ganz nach Oben zu kommen.
Ein besonderer Aspekt des Spieles sind aber die Terminals, auf denen viele Texte zu lesen sind. Schriftstücke von den letzten lebenden Menschen, die durch eine Seuche, die durch die globale Erwärmung entstand, zugrunde gegangen sind. Die virtuelle Welt wurde erschaffen, um die Erinnerung an die Menschheit zu bewahren, und die Entwicklung weitergehen zu lassen. Man wird in ein philosophisches Gespräch mit einer KI verwickelt, in der es um das Bewusstsein geht, und die Frage, ob Maschinen, Tiere und Menschen gleichberechtigt sind, was die Daseinsberechtigung angeht, und wodurch sich eine Person definiert. Und die KI ermutigt den Spieler, nicht auf den Gott Elohim zu hören, und den Turm zu besteigen. Alles in allem ein großartiges Spiel, bei dem man nicht vermuten würde, das es von den Machern von Serious Sam ist.

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14.06.2015

Abyss: The Wraith of Eden

Abyss: The Wraith of Eden ist ein Wimmelbildspiel von Artifex Mundi, das in einer Unterwasserwelt spielt.

Story:
Ein Taucher verschwindet bei einem Tauchgang, und seine Freundin sucht nach ihm. Sie taucht dort, wo er zuletzt gesehen wurde, und entdeckt einen Eingang, als sie seinen Spuren folgt. Der Eingang für zu einer Stadt unter Wasser, in der die Menschen eine bessere Welt erschaffen wollten. Alles liegt zerstört da, und wir erkunden die Stadt. Die Legaten, eine Gruppe von Leuten, scheinen die Stadt übernommen zu haben, bevor alles zerstört wurde. Wir treffen ein Mädchen, das uns warnt, und uns rät, zu fliehen. Aber wir lassen uns nicht davon abbringen, den Mann zu suchen. Wir dringen weiter vor, werden von den Legaten bedroht, und treffen schließlich auf einen Mann, der uns helfen will. Er ist der Onkel des Mädchens, und der einzige, der noch gegen die Legaten kämpft. Mit seiner Hilfe retten wir unseren Freund, der aber von den Legaten vergiftet wurde. Wir suchen das Gegengift, und kämpfen uns dabei zu der Quelle der Macht der Legaten vor. Am Ende halten wir ein Ritual ab, mit dem der böse Geist gefangen wird, und fliehen aus der Stadt unter dem Wasser.

Das Spiel sieht ein wenig danach aus, als hätten die Entwickler sich von Bioshock inspirieren lassen. Man wartet eigentlich auf die little Sisters, die aber nicht auftauchen. Dennoch ist die Stadt schön gemacht, und das Unter-Wasser.Thema ist gut umgesetzt. Die Rätsel sind durchdacht, auch wenn es manchmal viel Reisen bedeutet, vom Fundort zum Einsatzort zu kommen. Die Wimmelbilder und Minispiele sind angenehm, auch wenn ich mich an keine Innovation erinnern kann. Dennoch macht es Spaß, die Rätsel zu lösen, und die Erzählungen der Darsteller nerven nicht. Wenn man sich die Zeit vertreiben will, lohnt es sich, das zu Spielen.

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13.06.2015

Princess Isabella

Princess Isabella ist ein Wimmelbildspiel von Gogii Games und Strategy First.

Story:
Prinzessin Isabella kehrt zu ihrer Hochzeit in ihr Schloss zurück, und wird von einer Fee begrüßt. Diese erzählt ihr, das eine Hexe das Schloss überfallen, und mit einem Fluch belegt hat. Sie betritt das Schloss, und befreit das Schloss Raum für Raum von dem bösen Zauber. Dabei müssen Dinge gefunden, und Rätsel gelöst werden. In den Szenen sind zerbrochene Spiegel versteckt, hinter denen Angestellte des Schlosses gefangen sind, und durch zusammensetzen des Spiegels befreit wird. Einige dieser Teile stecken in Flaschen, die durch die Fähigkeiten der Fee zerstört werden können. Die Fee hat auch Wasser- Feuer- und Windfähigkeiten, die an den passenden Stellen nützlich sind. Damit gelingt es der Prinzessin, alle Angestellte zu befreien, und sich am Ende der bösen Hexe zu stellen. Der Bosskampf ist ein Wimmelbildspiel gegen die Hexe.

Das Spiel ist eigentlich schön gemacht, wenn es nicht ein paar unschöne Dinge gäbe. Die Geschichte kommt nicht so gut zum tragen, ebenso wie der Aufbau des Schlosses. Einige Szenen sind nur so, wie man sie beim betreten sieht, andere haben auch eine Rückseite. Dazu gibt es zwei Stellen, an denen die Türen beide unten sind, und nicht ersichtlich. Das waren aber auch die negativen Punkte. Alles andere ist angenehm, wenn auch etwas kurz. Die Wimmelbildspiele sind klassisch, auch wenn sie meist aus anderen Genres stammen. Es sind viele Puzzles, oder Logikpuzzle.

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60 Seconds

60 Seconds ist ein Survival-Spiel von Robot Gentleman Studios, das in einem Bunker in Amerika spielt.

Story:
Ted ist ein Mann in Amerika. Er lebt sein Leben mit seiner Frau, seiner Tochter und seinem Sohn. Doch dann erschrillt ein Alarm, und er hat sechzig Sekunden Zeit, die wichtigsten Dinge in seinen Bunker zu bringen. Er schnappt sich alles, was er kriegen kann, bringt alles in den Bunker. Nahrung, Wasser, Waffen, Gasmaske, Radio, alles, was man zum Überleben braucht. Im letzten Moment rettet er sich in den Bunker, bevor die Atombombe fällt. Nun beginnt das Überleben: Nahrung muss eingeteilt werden, Expeditionen geplant und durchgeführt werden, Gefahren abgewehrt werden, in der Hoffnung, gerettet zu werden. Werden Ted und seine Familie überleben?


Das Spiel besteht aus zwei Teilen. Zuerst läuft man in einer Ansicht von Oben auf das innere des Hauses, in dem der Spieler herumläuft, und Sachen sammelt. Diese Dinge helfen dann im zweiten Teil. Es empfiehlt sich, viel Wasser und Konserven mitzunehmen, und das Radio. Nachdem die Bombe dann gefallen ist, beginnt das Überleben. Hier dient ein Tagebuch als Informationsgeber. Man erfährt, wer Hunger hat, wer Durst, und wie sein Befinden ist. Dann teilt man die Rationen ein, und verteilt das, was man gerettet hat. Im weiterem Tagebucheintrag gibt es dann zufällige Ereignisse, bei denen man Entscheidungen fällen kann. Man kann jemanden zu einer Expedition aussenden, wobei man darauf achten sollte, das ein Erwachsener im Bunker bleibt. An anderen Tagen klopft es an der Tür, und man entscheidet, die Tür zu öffnen, oder auch nicht. Es kann aber auch sein, das es brennt, oder ähnliches, und man sich entscheiden muss, was zu retten ist. Wenn nicht genug Proviant vorhanden ist, kommt es aber auch vor, das eine der Spielfiguren stirbt. Die Leute können auch Krank werden, und nicht nur verhungern. Am Ende gibt es zwei Möglichkeiten: Rettung durch das Militär, oder der Tod.

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07.06.2015

Crysis 3

Crysis 3 ist ein Spiel von Crytek und EA, basierend auf der Cryengine 3. Es beendet die Geschichte der Crysis-Reihe.

Story:
Nachdem sich die Aliens im letzten Teil auf der Erde ausgebreitet haben, kehren wir wieder zurück - und das nicht freiwillig. Prophet wurde gefangen und wir am Anfang von seinem Kumpel Psycho befreit. Allerdings trägt er keinen Nanosuit mehr, und es hat sich noch einiges mehr geändert. Ganz Manhattan ist verlassen,und von der Natur zurückerobert worden. Inmitten dieser Natur befindet sich die Quelle der Energie von Cell, dem Konzern, der nun die Welt beherrscht. Der Spieler wird zu den Rebellen gebracht, die ihn befreit haben, und nimmt an dem Angriff teil. Er stürmt den Staudamm, und sprengt ihn, um danach in die Energiequelle einzudringen. Dort schaltet er die Anlage ab, und lässt dabei das Alpha-Alien frei, an dessen Existenz keiner glaubte. Da wir gerade in der Nähe sind, besuchen wir das Labor, in dem Psycho seinen Nanosuit verloren hat. Dort erfährt er, das die Anführerin der Rebellen ihm den Kampfanzug entfernt hat. Daraufhin geht er fort, und wir gehen weiter. Da die Aliens einen gemeinsamen Gedanken haben, suchen wir einen Overmind, um zu dem König der Aliens zu kommen. Nachdem wir den erledigt haben, und uns die Informationen geholt haben, treffen wir uns mit Claire, der Anführerin der Rebellen. Sie stürmen das Kommandozentrum von Cell, und versuchen dort die Aliens aufzuhalten. Doch beim Abschalten des Kommandoturms geschieht das, was wir verhindern wollten. Die Aliens haben nun die Oberhand, und berieten sich vor, die Herrschaft über die Erde zu übernehmen. Sie holen ein Riesenraumschiff durch ein Wurmloch, das auf der Erde geöffnet wurde. Doch wir kämpfen weiter, und müssen die Luftabwehr ausschalten. Nachdem wir das dann erledigt haben, fliegen wir erstmal ein Runde, und schießen ein paar Flugzeuge ab. Beim Landen werden wir von einem AlphaAlien angegriffen, das wir erledigen müssen. Daraufhin müssen wir das Wurmloch abschalten, indem wir seinen Wächter ausschalten.


Der dritte Teil bringt die Geschichte zu einem würdigen Ende. Die Geschichte ist an sich schon überraschend, da man das ganze nicht erwartet, wenn man die Hälfte des ersten Teils hinter sich gebracht hat. Der  Nanosuit hat sich immer mehr verbessert, und einiges ist automatisiert. Die Grafik ist atemberaubend, wie man es von der Engine gewohnt ist. Dazu gibt es noch einige unerwartete Ereignisse in der Geschichte, Betrug und Verrat, und gebrochene Herzen. Nicht zu vergessen das nachdenkliche Ende, und die ungewohnte Umgebung. Teilweise sind die Karten, bzw. die Ziele nicht so klar erkennbar, aber das lässt sich verschmerzen. Die Aliens sind abwechslungsreich, ebenso wie deren Waffen, die der Spieler nutzen kann.

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